Mobil-flexible Arbeitsmodelle als Diversity-Boost und Talente-Magnet

DIVÖRSITY Kongress mit dem Schwerpunktthema „Diversity & Talents“

Beim diesjährigen DIVÖRSITY Kongress durfte ich über das große Potential von „Mobil‐flexiblen Arbeitsmodellen als Diversity‐Booster und Talente‐Magnet“ sprechen.

Bei diesem Herzensthema von mir verrate ich euch von meinen Bewerbungs- und Recruitingerfahrungen, warum jetzt die richtige Zeit ist für einen Mutausbruch in Sachen flexible Arbeitszeitmodellen ist und wie erste/nächste Umsetzungsschritte aussehen können (Track 05). Ich hatte ja eigentlich geplant nur am Vormittag teilzunehmen, aber es war einfach zu spannend.

Eines der Schmankerl für mich war die Vorstellung des intern angewendeten Arbeitszeit-Konfigurators von Accenture (Track 10). 2005 habe ich zum Thema Arbeitsbedingungen in der österreichischen Unternehmensberatungsbranche geforscht und wage zu behaupten, dass damals bei den großen Beratungshäusern die Senkung der Wochenarbeitszeit undenkbar gewesen wäre.

Ich habe mich sehr über das Feedback und die weiterführenden Gespräche mit engagierten UnternehmensvertreterInnen gefreut.

Wo steht dein Unternehmen bei dem Thema! Ich freue mich über einen Austausch mit dir! Kontaktiere mich hier.

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Gemeinsam gestalten: 8 Tipps, wie ihr das Büro im Kollektiv auf den Kopf stellt

Über kollaborative Methoden können Wünsche und Bedarfe identifiziert und gemeinsam kreative Lösungen gefunden werden. © Romina Hafner

Die Rückkehr ins Büro hat nach Corona für viele eher schleppend funktioniert. Warum nicht über ein kollaboratives Gestaltungsprojekt nachdenken, um den Teamspirit wieder richtig anzufeuern? Eine gemeinsame Zielsetzung bringt das Team wieder näher zusammen und wann wäre ein besserer Zeitpunkt, um die Art wie wir Arbeiten und unsere Arbeitsräume gemeinsam neu zu denken?

Bei meiner Arbeit als Gestalterin innovativer Büroprojekte kommen immer wieder Co-Creation Workshops zur Arbeitsplatzgestaltung zum Einsatz. Inzwischen bin ich von den Vorteilen der kollaborativen Prozesse überzeugt, die zusätzlich zu einer schöneren Arbeitswelt auch viele – teils überraschende – positive Effekte bringen. Hier sind meine Anregungen zum gemeinschaftlichen Erarbeiten einer neuen, besseren Arbeitsumgebung.

Barbara Wietasch: Working Out Loud

Barbara Wietasch, WOL Coach, Expertin für Leadership & Innovation und Inhaberin von WIETASCH & Partner, bringt bei der Work Smart Austria Veranstaltung „Unser Weg zu mehr Vertrauen und Innovationskraft“ im Work Smart Austria Impuls „Working Out Loud“ ihre Erfahrungen zum positiven Effekt dieser Lernmethode auf die Unternehmenskultur ein.

In Impulsvortrag spricht Barbara Wietasch darüber,

  • dass es bei WOL um Sichtbarkeit, Großzügigkeit, Growth Mindset und Beziehungsaufbau geht,
  • dass WOL kostenlos ist und Unternehmen in 12 Bereichen unterstützt (z.B. hin zur Lernenden Organisation, Onboarding, Silos aufbrechen, Innovation) und
  • wieso WOL Circle TeilnehmerInnen in Woche 12 in der Regel sehr traurig sind.

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Martin Kompan: Learnings auf dem Weg zu „TheNewNormal“

Martin Kompan, Lead Agile Coach beim internationalen Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker, gibt uns bei der Work Smart Austria Veranstaltung „Unser Weg zu mehr Vertrauen und Innovationskraft“ im Work Smart Austria Impuls „Learnings auf dem Weg zu „TheNewNormal“ Einblick in den Transformationsprozess in dem mehr als 125 Jahre alten Traditionsunternehmen.

Im Impulsvortrag spricht Martin Kompan darüber,

  • was Dr. Oetker dazu bewogen hat, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen, um die Organisation mutig weiterzuentwickeln,
  • in welchen Prozessphasen und mit welchen Maßnahmen das Unternehmen den Weg beschreitet,
  • wie die Stufen der Transformation aussehen,
  • dass „Nur weil man am Grashalm zieht, er auch nicht schneller wächst“ oder,
  • dass interne und externe Vernetzung, Leuchttürme, Early Adapter und Community Building wichtige Erfolgsfaktoren sind.

Hier sind die Präsentationsfolien.

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Sonja Strohmer: Was ist Work Smart Austria?

Sonja Strohmer, Initiatorin von Work Smart Austria, erklärt bei der Einführung zur Work Smart Austria Veranstaltung „Unser Weg zu mehr Vertrauen und Innovationskraft“ was es mit Work Smart Austria auf sich hat, wer dahinter steckt und warum es höchste Zeit für ein Unternehmensnetzwerk für flexibles Neues Arbeiten war.

In der Kurzintro verrät sie,

  • was bei Work Smart Austria unter Work Smart verstanden wird,
  • dass Work Smart Austria der Community vor allem Austausch und Know-how fürs erfolgreichere Umsetzen von Transformationsvorhaben und Sichtbarkeit des Engagements bietet und
  • dass für Herbst neue Deep-Dive Vernetzungs-, Lern- und Unterstützungsformate und spannende Projekte und Kooperationen geplant sind.

Das wichtigste dabei ist, was sich die Community für neue Eventthemen und Formate wünscht. Daher ist dein 30-Sekunden-Feedback zu Event-Wunschthemen und auch persönliches Feedback an sonja@worksmartaustria.at sehr willkommen. Vielen Dank dafür!

Hier sind die Präsentationsfolien.

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Forbes Gastkommentar: Mehr Freiheit und Flexibilität durch den Lockdown

Portraitbild der Autorin Sonja Strohmer

Ein Gastkommentar von Sonja Strohmer, Initiatorin des Unternehmensnetzwerks Work Smart Austria und der Talent Community #WeWorkSmart.

Das häufig unantastbare Bild davon, wo und wann Arbeitsleistung produktiv zu erbringen ist oder wie Meetings auszusehen haben, wurde nun neu gezeichnet. Wenngleich viele Unternehmen alle Mitarbeiter wieder ins Büro zitieren (möchten), so ist doch die Schleuse für mehr Freiheit beim Arbeiten geöffnet. Der Frust der Belegschaft, den ein kompletter Backlash zur Präsenzkultur auslöst, wird nicht auf wundersame Weise verschwinden.

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„Plexiglas ist nicht die Lösung“: Eine Designerin und Arbeitsplatzexpertin über ihre Rückkehr ins Büro

Romina Hafner ist Designerin und gestaltet unter dem Synonym rohkonzept innovative Büroprojekte.

Zurück aus dem Homeoffice
Montag – es ist 8:30 und ich sitze noch fast allein im Büro. Obwohl in den letzten Tagen viele in meiner Bürogemeinschaft langsam wieder an ihren gewohnten Arbeitsplatz zurückgekehrt sind, merkt man doch, dass sich etwas verändert hat. Für einen ausgewählten Personenkreis sind die Wochen im Homeoffice nun gezählt und es macht sich ein Gefühl breit, das an die Rückkehr ins Büro nach dem letzten Urlaub erinnert: ‘Weißt du noch, letzte Woche um diese Zeit?’. Nicht für alle war das Homeoffice wie Urlaub, tatsächlich konnten nur wenige die Vorteile genießen, die das mobil-flexible Arbeiten normalerweise mit sich bringt: Höhere Produktivität, gesteigerte Motivation und entspannteres, selbstbestimmtes Arbeiten sind Gewinne, die für die meisten durch die psychische Belastung der Ausgangssperren, Mehrarbeit durch höhere Kommunikationsanforderungen, anstrengende Marathon-Videocalls und deutlich schlechtere Ergonomie getrübt wurden. Besonders hart getroffen, sind die Frauen und Männer mit Kinderbetreuungsaufgaben, welche neben ihren 40-Stunden-Jobs noch Hausaufgaben und Unterhaltungsprogramm für ihre Kinder einplanen mussten.

Wollen Homeoffice-Newbies weiterhin von zu Hause arbeiten?

Der Wunsch nach dem Office Workplace, dem Kaffeetisch-Plaudern und gemeinsamen Lachen ist groß. Gleichzeitig möchten viele ihr Büro zu Hause nicht aufgeben. Das suggeriert eine Blitzumfrage und die Diskussion mit den TeilnehmerInnen des Work Smart Austria Events „Homeoffice Extreme: Zeit für eine Retrospektive“.

Blitzumfrageergebnis: Fast die Hälfte der Homeoffice-Newbies wollen nach PersonalerInneneinschätzung weiter regelmäßig mobil arbeiten

10 Punkte-HR Checkliste fürs Comeback aus dem Homeoffice Extreme

Jetzt kommt sie: Die Zeit der „Lockerung“ und des Wiederrauffahrens! Und damit wohl auch langsam wieder die Rückkehr ins Office nach vielen Wochen im Homeoffice. Wie sollen sich die Organisationen und speziell die HR Verantwortlichen darauf vorbereiten?

Dazu gab es einige Tipps und Ideen bei der Kick-off Veranstaltung von Work Smart Austria zum Thema „Homeoffice Extreme: Zeit für eine Retrospektive“ letzte Woche. Nachdem ich (gerne auch dynamische) Listen liebe, möchte ich diese in eine Vorbereitungs-Checkliste für das Comeback aus dem permanenten Homeoffice mitaufnehmen:

Interview zur ORF Nominierung von Work Smart Austria für das Ö1-Casting neuer Ideen

Interview mit Journalistin Margit Atzler im ORF Radiokulturhaus.

Kurz vor dem Lockdown wurde ich eingeladen, das Unternehmensnetzwerk Work Smart Austria vorzustellen. Auf meiner U-Bahnfahrt zum Interview, der letzten vor einer 10-wöchigen Öffi-Abstinenz, hörte ich einen mitfahrenden Mitt-50iger am Mobiltelefon sagen: „Jetzt haben’s mich ins Homeoffice g’schickt. Na wenn ich später auch noch einen Tag die Woche zu Hause arbeiten kann, dann hat sich das Ganze zumindest irgendwie auszahlt.“ Soweit würde ich wohl angesichts der massiven Kollateralschäden der Covid19-Maßnahmen nicht gehen. Es unterstreicht aber die Sehnsucht der Menschen über Generationen hinweg, freier zu arbeiten.

Mit flexiblen Arbeitsmodellen und Vertrauenskultur können Unternehmen bei den Talenten sehr stark punkten. Gleichzeitig schaffen sie so die Voraussetzung für eine dynamische Innovationskultur. In der Work Smart Austria Community unterstützen sich Unternehmen gegenseitig dabei, wie sie die nächsten Schritte am besten angehen und wie schnelle, spürbare Erfolge trotz oft widriger Umstände erzielt werden können. Hier gehts zum Interview im letzten Teil des Radiobeitrags.